Montag, 1. August 2011

Sadi's Küchenglossar: Häuten

Wenn man in der Küche von Häuten spricht, meint man den Vorgang, bei dem man das Fleisch von Bindegewebe und das Geflügel von der Haut befreit. Auch Obst und Gemüse wird ab und an gehäutet, wenn die Schale beim Essen stört. Ein gutes Beispiel hierfür sind Tomaten. Diese häutet man, indem man sie am Blütenansatz kreuzweise einschneidet und mit heißem Wasser überbrüht. Danach läßt die Schale ganz leicht mit einem Messer abziehen.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Sadis Küchenglossar: Glacieren

Beim Glacieren, auch glasieren oder überglänzen genannt, werden die Speisen mit Fleischglace, Sauce, Aspik oder eigenem Saft überzogen.

Auch wenn man Gebäck mit Zuckerguß oder Konfitüre und Gelee bestreicht, nennt man dies glacieren.

Durch die dünne Glasur erhalten die Speisen ein frischeres Aussehen und werden vor dem Austrocknen geschützt. Zudem wurde früher das Gebäck durch Glacieren konserviert.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Kleine Warenkunde: Buttermilch

Wußtet Ihr, dass Buttermilch eigentlich nur ein Abfallprodukt ist, dass bei der Butterherstellung entsteht?

Bei der Herstellung von Butter bleibt ein Produkt zurück, das mit bestimmten Milchsäurebakterien versetzt wird, die Buttermilch. Unterschieden wird dabei zwischen "Buttermilch" und "Reiner Buttermilch". Während in der "Buttermilch" Zusätze von bis zu 10 Prozent Wasser oder 15 Prozent Magermilch oder Milchpulver enthalten sind, ist die "Reine Buttermilch" frei von Zusätzen. Sie wird bei der Herstellung von Süßrahmbutter oder mildgesäuerter Butter gewonnen.

Buttermilch ist ein sehr gesunder Durstlöscher, denn sie enthält viele wertvolle Mineralstoffe und Vitamine wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Natrium, Magnesium, Eisen und Zink, Vitamin (B12), Lecithin und besonders viel Eiweiß.

Aber nicht nur das,  man kann sie auch sehr gut in der Küche verwenden, beispielsweise für Suppen, Aufläufe, Dessert und vielem mehr.

Meine bisherigen Rezepte mit Buttermilch:
Buttermilch-Mandarinen-Torte
Buttermilch-Mousse

Weitere Rezepte folgen!!

Sonntag, 26. Juni 2011

Nachgekocht: Buttermilch-Mousse

Hi alle zusammen,
heute habe ich mal ein leckeres Dessert für Euch. Und zwar eine Buttermilch-Mousse. Ich habe es vor kurzem in einem Kochbuch für Kinder gelesen und wollte es gleich ausprobieren. Leider kann ich nicht mehr genau sagen wie das Buch heißt, aber das Rezept konnte ich mir wenigstens merken. Dazu reichte ich eine Pfirsichsoße und Pfirsichspalten. Natürlich kann man dafür jedes andere beliebige Obst reichen, ich stelle mir es auch sehr gut mit Erdbeeren, Himbeeren oder derartigem vor. Leider bekam ich an diesem Tag nichts dergleichen, sodass ich auf eine Dose Pfirsiche ausweichen musste, was aber auch sehr lecker war.

Nun will ich Euch nicht mehr warten lassen, hier ist erst einmal das Foto!!



Für 4 Portionen benötigt Ihr:

4 Blatt weiße Gelatine
250 ml Buttermilch
80g Zucker
1/2 P. Dr. Oetker ger. Orangenschale
Saft von 1 Zitrone
250g Sahne

Zubereitung:

Die Buttermilch mit dem Zucker, der geriebenen Orangenschale und dem Zitronensaft unter rühren aufkochen lassen und leicht abkühlen lassen. Die Gelatine nach Packungsanleitung in kaltem Wasser einweichen und in der noch warmen Buttermilch-Mischung auflösen. Diese ganz abkühlen lassen. Sobald die Buttermilch-Masse zu gelieren beginnt, die Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Ich habe nun die Masse auf vier Dessertringe aufgeteilt und zum fest werden in den Kühlschrank gegeben. Ihr könnt das Ganze aber auch in Dessertgläschen füllen oder in einer großen Schüssel fest werden lassen und zum Servieren Nocken ausstechen.

Ich servierte, wie schon gesagt, zur Buttermilch-Mousse eine Pfirsichsoße und -spalten. Dafür von einer Dose Pfirsichen 4 Hälften für die Garnitur in Spalten schneiden, die restlichen Pfirsiche mit samt dem Saft in der Dose mit dem Mixstab pürieren. 

Dessert nach Belieben mit Sahnetuffs, Schokostreusel oder ähnlichem verzieren.
Fertig ist ein lecker, leichtes Dessert.

Viel Spaß beim Nachmachen und guten Apetitt!
Bis bald,
Eure





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Sonntag, 19. Juni 2011

Sadis Küchenglossar: Faisandieren

Faisandieren bezeichnet den Vorgang des Abhängens von Wildgeflügel (Wildhühner, Wildtauben...) im Federkleid. Dabei wird das Geflügel kopfüber an die Zugluft gehängt um zu reifen. Der Prozess wird allerdings nur noch sehr selten oder gar nicht mehr angewendet.

Mmh lecker!! Käsespätzle und Tomatensalat

Hallo alle zusammen,
heute will ich doch zwischen meinen ganzen süßen Tortenrezepten mal wieder ein leckeres, deftiges Rezept posten. Wie der Posttitel schon verrät, gab es neulich bei uns super Käsespätzle und einen frischen Tomatensalat.

Zuerst wie immer das Foto!


Und nun das Rezept für 4 Personen:

Zutaten:

500g Mehl
6 Eier
2 TL Salz
250 ml Wasser
ca. 300g geriebener Käse
nach Belieben Röstzwiebeln

Zubereitung:

Einen Kochtopf mit reichlich gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit das Mehl mit den Eiern, Salz und Wasser zu einem zähflüssigen Teig verarbeiten und eine Auflaufform fetten.

Wenn das Wasser kocht, den Ofen auf 170 Grad vorheizen und nach und nach die Spätzle auf gewohnte Weise herstellen. Ich benutze dazu einen Spätzlehobel. Die Spätzle kurz aufkochen lassen und mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen. Schichtweise in die Auflaufform geben, dazwischen immer etwas geriebenen Käse geben. Als Abschluß eine weitere Schicht Käse obenauf geben und im vorgeheizten Ofen goldbraun überbacken lassen.

Die Käsespätzle beim Servieren nach Belieben mit Röstzwiebeln bestreuen und mit einem leckeren Tomatensalat servieren.

So, Ihr lieben,
das war es für heute. Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntagabend.
Bis bald,
Eure





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Sonntag, 5. Juni 2011

Sadis Küchenglossar: Eindicken

Das Eindicken ist ein Vorgang bei dem eine Flüssigkeit oder eine Speise bis zur gewünschten Konsistenz im offenen Kochgeschirr köchelt. Dadurch verdunstet das Wasser, die Speise wird sämiger und der Geschmack intensiver.

Von Eindicken spricht man auch, wenn man eine Soße oder Suppe binden möchte. Dies geschieht z. B. durch Zugabe von Soßenbinder oder eine in Wasser eingerührte Speisestärke in die kochende Flüssigkeit. Möchte man lieber auf natürliche Weise binden, kann man eine Mehlbutter verwenden. Weiteres hierzu findet Ihr in diesem Glossar unter Beurre Manie.
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